RAKU

Raku ist eine japanische Keramiktechnik. Das Stück wird zunächst einmal gebrannt. Anschließend trage ich eine Glasur auf, meist eine transparente, und brenne es ein zweites Mal. Nach diesem zweiten Brand nehme ich es aus dem Ofen (980 °C), um es einem Temperaturschock auszusetzen, der Risse erzeugt. Zum Schluss räuchere ich es, indem ich es in ein mit Laub gefülltes Gefäß lege, um die Risse und unglasierten Stellen zu schwärzen.

Sigillata

Terra Sigillata ist eine griechisch-römische Technik. Vor dem Brennen wird das Werkstück ausgiebig mit Achat poliert, um eine glatte, glänzende Oberfläche zu erzielen. Anschließend wird es mit einer Mischung aus Wasser und sehr feinem, lokal gesammeltem Ton bedeckt – der sogenannten Terra Sigillata. Danach wird das Werkstück lange gebrannt. Um die Farben zu intensivieren und es wasserdichter zu machen, kann es zusätzlich geräuchert werden. Mit der Zeit kann das Werkstück empfindlich gegenüber UV-Licht werden.

Smoky-Land

Nach dem ersten Brennen werden meine Stücke kalt geräuchert. Dazu lege ich sie in einen Behälter mit trockenem Laub, das ich anzünde; der entstehende Rauch (CO2) dringt in das Werkstück ein und schwärzt es.

Polierte Erde

Bevor die geformten Stücke vollständig getrocknet sind, poliere ich sie mit einem Achatwerkzeug, um zunächst die größeren Tonpartikel zu entfernen und ihnen dann eine extrem glatte und glänzende Oberfläche zu verleihen. Anschließend trage ich Terra Sigillata auf oder lasse die Stücke trocknen. Danach brenne ich sie.